FTP Zonenrechner | Wattzonen & Trainingspuls kostenlos berechnen
Hier findest du kostenlose FTP Testprotokolle zum Download, sowie einen Zonenrechner, der deine Ergebnisse aus dem FTP Test auswertet und Trainingsbereiche in Watt und Puls berechnet. FTP steht für Functional Threshold Power, also die Leistung in Watt, die du über eine Stunde maximal halten kannst. Aus deinem FTP-Wert lassen sich deine Watt-Zonen fürs Radtraining ableiten. Kombiniert mit dem passenden Test bekommst du zusätzlich einen sehr praxisnahen Schwellenpuls (FTHR) und daraus deine Herzfrequenzzonen zur Kontrolle deiner Zonen.
HINWEIS: Ein FTP Test in Kombination mit dem Zonenrechner ersetzt keine professionelle Leistungsdiagnostik. Die Werte dienen zur groben Orientierung sollten aber für Amateursportler im ersten Jahr des Trainings absolut ausreichend sein was die Genauigkeit angeht um Fortschritte zu erzielen.
Eine kurze Anleitung, wie du den Test sinnvoll fährst findest du weiter unten. ⇩
FTP Rechner (Watt + Herzfrequenz)
FTP Auswertung & Zonenrechner
| Zone | Min (bpm) | Max (bpm) | Kurz |
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| Zone | Min (W) | Max (W) | Min (W/kg) | Max (W/kg) |
|---|
Du bist Anfänger und weißt nicht was eine FTP ist? Dann kannst du hier deine Trainingspuls-Zonen ganz einfach ohne Zubehör berechnen:
Kostenloser Download
Hier findest du zwei kostenlose FTP-Test-Protokolle als Workout-Datei
Wenn du deinen FTP Test nicht einfach „frei“ fahren willst, sondern ein klares Protokoll brauchst, lade dir die Workout-Dateien herunter:
.ZWO für Zwift / viele Indoor-Plattformen
.FIT für Garmin / Wahoo / Hammerhead, Coros und andere kompatible Geräte & Apps
Damit bekommst du strukturierte Schritte direkt auf deinen Indoor-Trainer, du musst nichts manuell programmieren und kannst dich voll aufs Pacing konzentrieren. FTP Test downloaden (fit oder zwo). Den FTP Test kannst du im obigen Rechner auswerten.
Einfach runterladen und entpacken.
FTP Test Protokoll, Rampentest oder 20 Minuten Test ?
Wenn du deine Functional Threshold Power realistisch bestimmen willst, stehen dir zwei bewährte Varianten zur Auswahl. Du kannst entweder einen klassischen 20 Minuten FTP Test fahren oder dich für einen strukturierten Rampentest entscheiden. Beide Methoden liefern dir eine solide Grundlage, um deine Wattzonen fürs Radtraining sowie deine Herzfrequenzzonen zu berechnen. Welche Variante besser zu dir passt, hängt von deinem Trainingsstand, deiner Erfahrung mit Leistungstests und deinem bevorzugten Setup auf Rolle oder Straße ab.
Der Rampentest, effizient und gut steuerbar (Für Einsteiger)
Der Rampentest ist eine progressive Testform, bei der die Leistung in festen Intervallen kontinuierlich gesteigert wird, bis du die Zielvorgabe nicht mehr halten kannst. Die Intensität steigt dabei stufenweise an, wodurch sich deine maximale aerobe Leistungsfähigkeit schnell und effizient bestimmen lässt. Aus der höchsten stabil gefahrenen Stufe wird anschließend deine FTP berechnet.
Diese Methode ist besonders beliebt im Indoor Training mit Smart Trainer oder Plattformen wie Zwift, da die Belastungsstufen automatisch gesteuert werden können. Der große Vorteil des Rampentests liegt in seiner einfachen Durchführung. Du musst kein konstantes Pacing über zwanzig Minuten kontrollieren, sondern folgst einfach den vorgegebenen Leistungsstufen, bis deine Grenze erreicht ist.
Für viele Athleten ist der Rampentest mental leichter, da die Belastung progressiv ansteigt und kein gleichmäßiges Einteilen über eine längere Dauer notwendig ist. Gleichzeitig reagiert der Test sensibel auf deine aktuelle Form und eignet sich daher gut für regelmäßige Leistungsüberprüfungen im Trainingsprozess.
20 Minuten FTP Test, präzise aber erfordert Erfahrung
Der 20 Minuten Test gilt als Standard im leistungsorientierten Radsport. Nach einem ausführlichen Warm up fährst du zwanzig Minuten so konstant und hart wie möglich. Das schwierige hierbei ist es seine Kräfte richtig einzuteilen. Ziel ist es, eine gleichmäßige Durchschnittsleistung zu treten wobei man gleichzeitig das Maximum rausholen muss, ohne in den ersten Minuten zu überziehen.Die ermittelte Durchschnittsleistung wird anschließend mit einem Korrekturfaktor multipliziert, um deine FTP zu bestimmen. Damit du jedoch weißt in welchem Bereich du grob fahren solltest, musst du im Vorfeld bereits deine grobe FTP einschätzen können. Deswegen empfiehlt es sich zuerst einen Rampentest zu machen damit die ungefähre Größenordnung bekannt ist. Einige Wochen später kann der 20-Min Blocktest durchgeführt werden, wenn man es genauer wissen will.
Dieser Test eignet sich besonders für ambitionierte Rennradfahrer, Gravelbiker und Ultracycling Athleten, die ihr Pacing gut kontrollieren können. Er simuliert die Belastung nahe der Schwelle sehr realitätsnah und liefert praxisnahe Werte für strukturierte Trainingspläne. Wenn du mit Powermeter trainierst, erhältst du präzise Wattzonen. In Kombination mit deinem Durchschnittspuls kannst du zusätzlich deinen Schwellenpuls bestimmen und deine Herzfrequenzzonen berechnen.
Der 20 Minuten FTP Test ist sowohl outdoor auf einer konstanten Strecke als auch indoor auf der Rolle sinnvoll durchführbar. Indoor profitierst du von kontrollierten Bedingungen und gleichmäßiger Belastung. Outdoor kann der Test wettkampfnäher sein, erfordert jedoch eine geeignete Strecke ohne Unterbrechungen.
FTP Test Auswertung | Grundlage für Wattzonen und Herzfrequenzzonen
Unabhängig davon, ob du dich für den Rampentest oder den 20 Minuten Test entscheidest, ist die Auswertung entscheidend für dein weiteres Training. Aus deiner ermittelten FTP lassen sich klare Leistungsbereiche in Watt definieren. Diese Wattzonen strukturieren dein Radtraining und helfen dir, gezielt an Grundlagenausdauer, Tempo, Schwelle oder VO2max zu arbeiten.
Zusätzlich kannst du anhand deines durchschnittlichen Testpulses deine Herzfrequenzzonen bestimmen und deine Schwellen HF berechnen. Gerade im Gravel Training und im Ultracycling ist die Kombination aus Leistungssteuerung und Trainingspuls besonders wertvoll, da lange Belastungen häufig über die Herzfrequenz kontrolliert werden.
Wenn du dein Körpergewicht kennst, kannst du außerdem deine Leistung in Watt pro Kilogramm berechnen. Dieser Wert ist besonders relevant für Anstiege, Wettkämpfe und den Vergleich deiner Leistungsentwicklung über mehrere Trainingszyklen hinweg. Nutze hierzu den obigen Zonenrechner.
Vom FTP Wert zum strukturierten Trainingsplan
Ein guter FTP Test ist der Startpunkt für systematisches und zielgerichtetes Training. Deine individuell berechneten Wattzonen bilden die Basis für strukturierte Einheiten im Rennrad- und Gravel Training oder fürs Ultracycling. Auf dieser Grundlage lassen sich Trainingsblöcke sinnvoll periodisieren und an dein Leistungsniveau anpassen.
Wenn du deine FTP Werte nicht nur berechnen, sondern in ein durchdachtes Trainingssystem integrieren möchtest, findest du strukturierte Gravel Trainingspläne mit TrainingPeaks. Wenn du maximale Individualisierung und persönliche Betreuung suchst, ist ein individueller Trainingsplan mit persönlichem Support der nächste logische Schritt.
So wird aus deinem FTP Test mehr als nur eine Zahl. Er wird zur Grundlage für nachhaltige Leistungssteigerung im Radtraining.
Durchführung eines FTP Stufentests
Wattzonen und herzfrequenzzonen berechnen
Lade das Testprotokoll herunter und ziehe die .FIT Datei auf deinen Fahrradcomputer. Starte das Indoor-Workout im ERG Modus. Für Zwift nutzt du die .ZWO Datei. Ein FTP Test ist auch eine mentale Herausforderung. Gerade gegen Ende wird es unangenehm, und es ist völlig normal, dass dein Kopf dir signalisiert, das Tempo zu reduzieren. Entscheidend ist, in dieser Phase fokussiert zu bleiben und deine Zielintensität so konstant wie möglich zu halten. Je kontrollierter du die Belastung bis zum Schluss durchziehst, desto aussagekräftiger wird dein Testergebnis.
Vor der Durchführung
Du musst deine ungefähre aktuelle FTP auf dem Fahrradcomputer, bei Trainingpeaks oder Zwift hinterlegen (Profileinstellungen). Nehme hierzu deine letzte bekannte FTP. Falls du keine Ahnung hast oder das dein erster FTP Test ist, sind das grobe Orientierungswerte die für die grobe Genauigkeit ausreichen:
Anfänger < 2,5 W/kg
Freizeitradler: 2,6–3,0W/kg
Hobbysportler: 3,1–3,7 W/kg
Beispiel: Körpergewicht Freizeitradler 78Kg + 2,6W/Kg ≈ 203W
Hinweise
Starte ausgeruht! Mindestens 48h vorher keine harte Einheit! Halte die Kadenz möglichst konstant bei ca. 90 rpm und nutze den ERG Modus!
FTP Rampentest auswerten
Trage nach dem Workout die ermittelten Werte oben in den Zonenrechner ein. Die Statistiken für die einzelnen Intervalle kannst du mit diversen Analyse Tools Auswerten. Beispielsweise bieten viele Hersteller von Fahrradcomputern eigenständige Apps kostenlos an (z.B. Garmin Connect) wo man die gefahrenen Einheiten und Intervalle auswerten kann. Aber Dritthersteller wie TrainingPeaks, Strava & Co bieten euch Einsicht in die Daten.
Der Rampentest ist eine grobe Annäherung. Wenn du es genauer wissen willst mache als nächstes einen 20min-FTP Test. Dabei kannst du das Ergebnis aus diesem Rampentest zur groben Orientierung verwenden um deine Zielvorgabe besser zu treffen.
Durchführung des 20min FTP Tests
Lade das Testprotokoll herunter und ziehe die .FIT Datei auf deinen Fahrradcomputer. Starte das Indoor-Workout im ERG Modus. Für Zwift nutzt du die .ZWO Datei. Hier musst du alles geben!
Durchführung
Starte ausgeruht! min 72h vorher keine harte Einheit. Denn hier musst du alles geben! Und du solltest deine ungefähre FTP bereits auf TrainingPeaks oder deinem Fahrradcomputer (Profileinstellungen) hinterlegt haben. Nehme hierzu deine letzte bekannte FTP aus einem Rampentest, der idealerweise maximal 4 Wochen zurück liegen sollte.
Am Anfang legen wir mit einem Warm-Up los um deine Muskeln aufzulockern. Danach wird es anstrengend! Es geht darum deine aeroben Speicher zu leeren, damit der anschließende 20min Block aerob bleibt und deine FTP nicht nach oben verfälscht wird. Halte die Kadenz möglichst konstant bei ca 90 rpm.
PACING TIPP im 20min Block
Führe den Test am besten im ERG Modus durch. Wenn du merkst dass der Widerstand nicht passt, dann korrigiere diesen während des Intervalls! Jeder Fahrradcomputer erlaubt es die Leistung manuell zu korrigieren (Meist in 5W oder 10W Schritten). Nutze dies!
Starte in den ersten 5min kontrolliert und ohne zu überziehen.
In Minute 5-15 des Blocks Fokus halten und ggf Trainerleistung korrigieren
Ab Min 15 alles rausholen was noch geht! Bei Bedarf den Widerstand erhöhen.
Im Idealfall sollte der Widerstand in Watt mehr oder weniger konstant bleiben aber du musst am Ende trotzdem das Gefühl haben absolut Alles rausgeholt zu haben. Um den Ausgangswert besser zu steuern und die Watt-Korrekturen innerhalb des 20min Blocks gering zu halten, ist ein vorheriger Rampentest dringend empfohlen (min 7 Tage vorher).
20 Minuten FTP Test berechnen
Trage nach dem Workout die ermittelten Werte oben in den Zonenrechner ein. Die Statistiken für die einzelnen Intervalle kannst du mit diversen Analyse Tools Auswerten. Beispielsweise bieten viele Hersteller von Fahrradcomputern eigenständige Apps kostenlos an (z.B. Garmin Connect) wo man die gefahrenen Einheiten und Intervalle auswerten kann. Aber Dritthersteller wie TrainingPeaks, Strava & Co bieten euch Einsicht in die Daten.
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Ein FTP Test bestimmt deine Functional Threshold Power, also die maximale Leistung in Watt, die du ungefähr eine Stunde lang aufrechterhalten kannst. Dieser Wert bildet die Grundlage für strukturierte Trainingszonen im Rennrad Training, Gravel Training und Ultracycling. Mit deiner FTP lassen sich präzise Wattzonen berechnen, die dein Training deutlich effektiver machen.
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Du brauchst einen Indoor-Smarttrainer mit Wattmessung, einen Herzfrequenzgurt und eine Möglichkeit, deine Trainingsdaten aufzuzeichnen. Mit einem Radcomputer oder einer Trainingsplattform kannst du deine Durchschnittsleistung und deinen Trainingspuls später im Zonenrechner auswerten.
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Bevor du startest, entscheidest du dich für eine der beiden Testvarianten. Du kannst entweder den klassischen 20 Minuten FTP Test fahren oder einen strukturierten Rampentest absolvieren. Beide Methoden liefern dir eine zuverlässige Grundlage zur Berechnung deiner Wattzonen und Herzfrequenzzonen.
Der 20 Minuten Test eignet sich besonders, wenn du deine Leistung konstant über einen längeren Zeitraum kontrollieren kannst und realitätsnah an deiner Schwelle arbeiten möchtest. Der Rampentest hingegen ist progressiv aufgebaut und steigert die Intensität stufenweise, bis du die Zielvorgabe nicht mehr halten kannst. Diese Variante ist besonders beliebt im Indoor Training auf der Rolle oder mit Smart Trainer.
Wähle die Umgebung entsprechend deiner zukünftigen Trainingsrealität. Wenn du überwiegend draußen trainierst, kann ein Outdoor-Test sinnvoll sein sofern du einen Powermeter und eine ruhige Strecke zur Verfügung hast. Trainierst du hauptsächlich indoor, empfiehlt sich die Rolle für reproduzierbare Bedingungen.
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Nach dem FTP Test benötigst du die entscheidenden Kennzahlen für die Auswertung. Öffne dazu deine Trainingsplattform oder App, mit der du den Test aufgezeichnet hast, beispielsweise Garmin Connect, Strava oder eine andere kompatible Trainingssoftware.
Suche die Einheit heraus und prüfe die Durchschnittswerte über die komplette Testdauer. Beim 20 Minuten FTP Test ist ausschließlich der exakt gefahrene Belastungsabschnitt relevant. Achte darauf, dass du wirklich nur diese zwanzig Minuten betrachtest und nicht die gesamte Trainingseinheit inklusive Warm-up. Beim Rampentest ist die automatisch erkannte Testsequenz beziehungsweise die maximale erreichte vollständig abgeschlossene Stufe entscheidend (Nicht die letzte abgebrochene Stufe).
Für die Berechnung deiner Trainingszonen benötigst du in erster Linie deine durchschnittliche Leistung in Watt. Zusätzlich solltest du deine durchschnittliche Herzfrequenz während der Testbelastung notieren, um daraus deinen Schwellenpuls und deine Herzfrequenzzonen ableiten zu können.
Diese beiden Werte bilden die Grundlage für die Berechnung deiner FTP, deiner Wattzonen fürs Radtraining und deines Trainingspulses im Zonenrechner. Je präziser deine aufgezeichneten Daten sind, desto genauer werden deine Trainingsbereiche.
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Gib im Zonenrechner deine Durchschnittsleistung in Watt sowie deine durchschnittliche Herzfrequenz aus dem FTP Test ein. Wähle aus, ob du einen 20 Minuten Test oder einen Rampentest durchgeführt hast, und ergänze dein Körpergewicht, um auch deine Watt pro Kilogramm zu berechnen.
Anschließend erhältst du automatisch deine FTP, deine individuellen Wattzonen fürs Radtraining sowie deine Herzfrequenzzonen inklusive Trainingspuls. Du kannst dir die Ergebnisse als PDF speichern und solltest danach deine neuen Schwellenwerte in TrainingPeaks, Strava oder auf deinem Radcomputer aktualisieren, damit zukünftige Workouts korrekt skaliert werden.
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Trainingszonen sind die Basis für strukturierte Trainingspläne. Zone 2 Einheiten verbessern deine Grundlagenausdauer, Schwellenintervalle steigern deine FTP und hochintensive Bereiche entwickeln deine maximale Sauerstoffaufnahme. Wer seine Wattzonen und Herzfrequenzzonen konsequent nutzt, trainiert effizienter und vermeidet unnötige Überlastung. Wenn du deine berechneten Zonen in ein durchdachtes Trainingssystem integrieren möchtest, kannst du sie als Grundlage für strukturierte Gravel Trainingspläne verwenden oder in einen individuellen Trainingsplan mit persönlichem Support einbinden.
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Deine Wattzonen werden auf Basis deiner FTP berechnet. Nachdem du einen Rampentest oder einen 20 Minuten FTP Test durchgeführt hast, gibst du deine Durchschnittsleistung in den Zonenrechner ein. Daraus ergeben sich definierte Leistungsbereiche wie Grundlagenausdauer, Tempo, Schwelle und VO2max. Diese Trainingsbereiche helfen dir, jede Einheit gezielt zu steuern.
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Deine Herzfrequenzzonen basieren idealerweise auf deinem Schwellenpuls, der während eines FTP Tests ermittelt wird. Der Durchschnittspuls aus einem 20 Minuten Test oder einem längeren Belastungsabschnitt dient als Referenzwert. Der Zonenrechner berechnet daraus deinen Trainingspuls für unterschiedliche Intensitätsbereiche, sodass du auch ohne Powermeter strukturiert trainieren kannst.
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Beide Testverfahren sind geeignet, um deine FTP zu bestimmen. Der Rampentest ist progressiv aufgebaut und wird häufig indoor auf Smart Trainern oder in Plattformen wie Zwift genutzt. Der 20 Minuten FTP Test ist der klassische Standard im leistungsorientierten Radsport und simuliert eine längere Schwellenbelastung. Welche Variante besser ist, hängt von deiner Erfahrung, deinem Setup und deinem Trainingsziel ab. Der 20min Test istb meist genauer, aber schwieriger korrekt durchzuführen, wenn die Erfahrung fehlt.
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Ein FTP Test sollte alle sechs bis acht Wochen wiederholt werden, wenn du strukturiert trainierst. So stellst du sicher, dass deine Wattzonen und Herzfrequenzzonen deinem aktuellen Leistungsniveau entsprechen. Besonders im Aufbau für Gravel Rennen oder lange Ultracycling Events ist eine regelmäßige Anpassung der Trainingsbereiche sinnvoll.
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Jein, du kannst deine Herzfrequenzzonen auch ausschließlich mit einem Pulsgurt bestimmen. Ein FTP Test liefert dir einen Schwellenpuls, aus dem sich Trainingsbereiche ableiten lassen. Für maximale Präzision im Rennrad oder Gravel Training sind Wattzonen jedoch genauer, da sie nicht von Tagesform, Temperatur oder Ermüdung beeinflusst werden. Wirklich exakt wird es ohne Wattmessung daher nicht.
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Watt pro Kilogramm, oft als W/kg bezeichnet, setzen deine Leistung in Relation zu deinem Körpergewicht. Dieser Wert ist besonders relevant für Anstiege, Gravel Rennen mit Höhenmetern und Ultracycling Events. Mit dem Zonenrechner kannst du deine Leistungsfähigkeit besser einordnen und Fortschritte objektiv vergleichen.
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Der richtige Zeitpunkt für deinen FTP Test
Auch wenn es mental verlockend ist, einen FTP Test unter perfekten Bedingungen mit maximaler Vorbereitung zu fahren, empfehle ich dir, den Test eher aus dem laufenden Training heraus zu absolvieren. Deine ermittelten Werte spiegeln so deutlich realistischer dein tatsächliches Leistungsniveau wider. Da deine Trainingszonen dein zukünftiges Training steuern sollen, ist es sinnvoll, sie unter alltagsnahen Bedingungen zu bestimmen.
Die passende Strecke für den Outdoor-Test
Wenn du deinen 20 Minuten FTP Test draußen fährst, wähle eine möglichst konstante Strecke. Ein leichter Anstieg kann sogar von Vorteil sein, solange er nicht zu steil ist. Steigungen im Bereich von etwa sechs bis acht Prozent sind gut geeignet, da sie einen gleichmäßigen Druck auf dem Pedal ermöglichen, ohne dich in niedrige Trittfrequenzen zu zwingen.
Alternativ kannst du dir auch einen kleinen Rundkurs suchen, den du mehrfach fährst. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn du in Kurven kurzzeitig nicht voll durchtreten kannst. Entscheidend ist, dass die Strecke keine starken Gefälle oder Unterbrechungen enthält, bei denen du längere Zeit aufhören musst zu treten. Konstanz ist wichtiger als perfekte Bedingungen.
Fueling vor und während des Tests
Achte sowohl am Vortag als auch am Testtag selbst auf eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr. Ein gut gefüllter Energiespeicher hat direkten Einfluss auf deine Leistungsfähigkeit im FTP Test. Auch während des Warm-ups kann es sinnvoll sein, ein Gel oder eine schnell verfügbare Kohlenhydratquelle aufzunehmen, um mit optimaler Energie in die Belastung zu starten.
Wenn du den Test auf der Rolle fährst
Fährst du deinen FTP Test indoor auf der Rolle, solltest du sicherstellen, dass du deine Trainingsdaten auch außerhalb deiner Trainingsplattform einsehen kannst. Verbinde Zwift oder andere virtuelle Plattformen daher mit TrainingPeaks, Strava oder Garmin, damit du deine Durchschnittswerte sauber auswerten kannst.
Ebenso wichtig ist eine ausreichende Kühlung. Nutze idealerweise einen kräftigen Ventilator, der direkt auf deinen Oberkörper gerichtet ist. Ohne gute Kühlung steigt deine Herzfrequenz schneller an und deine Leistung kann künstlich begrenzt werden.
FTP Test Workout zum Download
Unterhalb dieser Seite findest du zwei Workout-Dateien im Format .zwo und .fit, mit denen du das Testprotokoll direkt in Zwift oder anderen virtuellen Trainingsplattformen nutzen kannst. Diese Dateien sind ausschließlich für den Indoor-Einsatz konzipiert. Für Outdoor-Tests sind sie nicht geeignet und funktionieren dort entsprechend nicht.